Sieben Wochen ohne - Ökumenischer Jugendkreuzweg

Informationen zur Fasten und Passionszeit. Die Aktion Sieben Wochen ohne gibt neue Möglichkeiten, diese Zeit zu begehen. Der Ökumenische Jugendkreuzweg bietet seit über 50 Jahren Gelegenheit, den Leidensweg Jesu für die heutige Zeit verständlich zu machen.

Informationen zur Fastenaktion der Evangelischen Kirche [Mehr...]

Von den Fastentagen zur Passionszeit
In den Wochen vor dem Osterfest, an dem die Christen die Auferstehung Jesu von den Toten feiern, gedenken sie der Leiden Christi vor dessen Tod am Kreuz. Bereits im 2. Jahrhundert n. Chr. waren die zwei Tage vor dem Ostersonntag Fastentage. Bald schon wurde die gesamte Karwoche zur Fastenwoche.

Das Konzil von Nicäa, 325 n.Chr. kannte bereits eine 40tägige Fastenzeit vor Ostern. Diese Fastentage wurden aber nicht an einem Stück abgehalten. So legte Papst Gregor I. im 7. Jahrhundert eine Zeit von 40 Tagen in Folge als Fastenzeit vor dem Ostertag fest. Wie auch schon die damalige Adventszeit, waren diese Wochen eine Zeit der Taufvorbereitung für die Täuflinge, die in der Osternacht getauft wurden.
Auch die Sünder, deren Sünden öffentlich bekannt waren, wurden am Aschermittwoch aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausgeschlossen und sollten die Fastenzeit als Bußzeit nutzen. Sie wurden am Gründonnerstag wieder in die Gemeinde aufgenommen.

Martin Luther legte den Schwerpunkt der Wochen vor Ostern weniger auf das Fasten - er sah darin die Gefahr, dass man dadurch Gott gefallen wolle - sondern auf das Leiden und Sterben Jesu Christi. So wurde die Fasten- zur Passionszeit (Passion = Leiden). Dies ist bis heute so geblieben. In vielen evangelischen Gemeinden finden in diesen Wochen gesonderte Passionsandachten statt, die den Weg Jesu ans Kreuz bedenken. Viele evangelische Christen entdecken die Passionszeit heute wieder als eine Zeit auch des persönlichen Verzichts.
nähere Infos zur Fastenaktion

aus: www.ekiba.de

Ökumenischer Jugendkreuzweg seit über 50 Jahren

Ein Jugendkreuzweg schreibt Geschichte: Was 1958 als „Gebetsbrücke" zwischen jungen katholischen Christen in Bundesrepublik und ehemaliger DDR begann, ist heute ökumenische Tradition.

Als symbolische Verbindung zwischen jungen Christen im geteilten Deutschland war der Berliner Katholikentag Geburtstunde des Jugendkreuzweges. Diesen beten evangelische und katholische Jugendliche seit 1972 gemeinsam. Mit jährlich rund 30.000 Teilnehmenden gehört er heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. „Die Suche nach Hoffnungszeichen ist auch heute noch für junge Menschen ein aktuelles Thema. Wir versuchen, mit dem ökumenischen Kreuzweg der Jugend die Passion Jesu in die Lebenswelt junger Menschen hineinzutragen" sagt Sabine Wißdorf, geschäftsführende Referentin der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge (AfJ) der Deutschen Bischofskonferenz.

Den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend tragen die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der DBK, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (aej) gemeinsam. Das Jugendhaus Düsseldorf bietet zum Kreuzweg unter anderem Texthefte, Dias, Gedenkkarten, Gebetsposter und eine CD mit eigens komponierten Songs.

 

 
top