Konzerte

Konzerte in der Südlichen Kurpfalz 2017


Zweifacher ECHO-Preisträger gastiert im Lutherhaus Schwetzingen

Sonntag, 23.7.2017
  20 Uhr im Lutherhaus Schwetzingen
  Quadro Nuevo

Quadro Nuevo tourt seit 1996 durch die Länder der Welt und gab über 2700 Konzerte: Sidney, Montreal, Ottawa, Kuala Lumpur, Istanbul, New York, New Orleans, Mexiko City, Peking, Seoul, Singapur, Tunis, Tel Aviv. Vom beschaulichen Oberbayern über die Alpen bis Porto, von Dänemark über den Balkan bis zur Ukraine quer durch Europa.
Das Instrumental-Quartett hat abseits der gängigen Genre-Schubladen eine ganz eigene Sprache der Tonpoesie entwickelt. Die CDs von Quadro Nuevo erhielten den Deutschen Jazz Award, kletterten in die Top Ten der Jazz- und Weltmusik-Charts und wurden in Paris mit dem Europäischen Phonopreis Golden Impala ausgezeichnet.
In den Jahren 2010 und 2011 wurde das Ensemble mit dem ECHO Jazz als bester Live-Act des Jahres ausgezeichnet und somit mit der höchsten Auszeichnung des Deutschen Phonoverbandes geehrt. Neben zahlreichen CDs veröffentlichte die Gruppe auch ihr 224 Seiten umfassendes autobiographisches Roadbook Grand Voyage. und Hörbücher mit Ulrich Tukur, Ulrike Kriener, Udo Wachtveitl oder Michael Fitz.

Quadro Nuevo ist:
Evelyn Huber: Harfe, Salterio
Mulo Francel: Saxophone, Klarinetten, Mandoline
D.D. Lowka: Kontrabass, Percussion
Andreas Hinterseher: Akkordeon, Vibrandoneon, Bandoneon


Auf Einladung von Bezirkskantor und Kirchenmusikdirektor Detlev Helmer gibt das Quartett am Sonntag, 23.7., ein Konzert um 20 Uhr im Lutherhaus Schwetzingen. Dabei stellt es die neue CD „Flying Carpet“ vor und spielt im zweiten Programmteil Hits der letzten 20 Jahre.


Quadro Nuevo und die Sufi Band „Cairo Steps“ lernten sich bei einem gemeinsamen Auftritt in der Alten Oper Frankfurt kennen. Im Januar 2017 reisten die Musiker durch Ägypten, spielen in den Opernhäusern von Kairo, Alexandria und Damanhur und veröffentlichen anschließend ihr Musik-Album Flying Carpet. Momente, welche eine musikalische Brücke zwischen Okzident und Orient spannen. Getrieben zwischen östlichen und westlichen Winden schwebt er durch neue Klanglandschaften. Er trägt er uns hinweg: Über den Bodennebel trivialer Alltagsprobleme. Über die Grenzen von Kulturen und Ideologien. Über die Gräben scheinbar unlösbarer Konflikte.
Über ihre Konzerte sagen sie:
„Obwohl wir aus unterschiedlichen Kulturräumen kommen, stehen wir voller Respekt füreinander als Freunde auf der Bühne. Wir haben die Vision, mit unserer gemeinsam entstehenden Musik Momente zu schaffen, welche eine Brücke zwischen dem Abend- und dem Morgenland spannen. Ein gemeinsamer Ritt auf dem fliegenden Teppich!“
Karten zu 22,70 Euro gibt es beim Ticketservice der Schwetzinger Zeitung oder im Internet beim Ticketservice Eventim. Dort kann man sich die Karten ausdrucken oder gegen eine Gebühr zusenden lassen.

Lieder von Martin Luther

Bläser- und Orgelkonzert in der Stadtkirche

Am kommenden Sonntag, 30. April 2017 um 18.00 findet in der evangelischen Stadtkirche Wiesloch ein Bläser- und Orgelkonzert zu Liedern des Reformators Martin Luther statt.

Wie Luther in seiner Reformation die Gottesdienstsprache vom Lateinischen ins Deutsche übertrug, ist er auch der eigentliche Schöpfer des deutschsprachigen evangelischen Kirchenliedes. Seine zahlreichen Dichtungen und Melodien, von denen "Ein feste Burg ist unser Gott", "Aus tiefer Not schrei ich zu dir" und "Vom Himmel hoch" die bekanntesten sind, gehören deshalb zum eisernen Bestand des Protestantismus und haben über die Jahrhunderte bis zur Gegenwart immer wieder bedeutende Komponisten zu Vertonungen animiert.

Aus dem reichen Fundus dieser Stücke spielt KMD Christian Schaefer Orgelwerke u.a. von Matthias Weckmann, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Sigfrid Karg-Elert und Ernst Pepping. Der evangelische Posaunenchor Wiesloch spielt dazu Sätze der Choräle von Johann Sebastian Bach, wie er sie z.B. häufig an den Schluss seiner Kantaten stellte. Die Leitung des Posaunenchores übernimmt an diesem Tag als Gast KMD Detlev Helmer (Schwetzingen).

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte nach eigener Einschätzung wird gebeten.

Das Schwetzinger Vokalensemble lädt zum Mitsingen ein

Das Vokalensemble der Evangelischen Kantorei bietet in diesem Jahr drei besondere Projekte zum Mitsingen an:

Bach-Kantate zum Reformationsjahr
Am Sonntag „Cantate“, 14.5., wird morgens im Gottesdienst um 11 Uhr in der evangelischen Stadtkirche die Kantate „Ein' feste Burg ist unser Gott“ für Solisten, Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach aufgeführt. Die Evangelische Kantorei bietet diese Kantate als „Mitsing-Projekt“ an: die Proben dazu finden am Freitag, 12.5, 20-22 Uhr, und am Samstag, 13.5., von 10-13.30 Uhr (einschließlich Probe mit dem Orchester) in der Stadtkirche statt. Noten werden dazu gestellt. Bach schrieb diese Kantate für das Reformationsfest, das in Leipzig – wie in ganz Kursachsen – seit Mitte des 17. Jahrhunderts alljährlich am 31.10. zum Gedenken an Luthers Thesenanschlag als Feiertag begangen wurde. Der Chor übernimmt hierbei den ersten Satz, der als große motettische Bearbeitung der ersten Strophe des Luther-Chorals angelegt ist, den fünften Satz („Und wenn die Welt voll Teufel wär“) sowie den Schlusschoral mit dem Text der letzten Choralstrophe. Die weiteren Strophen sowie die Textauslegung in den Arien werden von den Solisten vorgetragen. Dies sind Sabine Goetz (Sopran), Astrid Bohm (Alt), Peter Gortner (Tenor) und Matthias Eschli (Bass). Es spielt die Kurpfalzphilharmonie. Die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Detlev Helmer, als Liturg wirkt in dem Gottesdienst Pfarrer Thilo Müller mit.

Oratorium „Paulus“ von Mendelssohn Bartholdy
Nach den Oratorien „Der Messias“ von Händel und „Elias“ von Mendelssohn Bartholdy, der großen „C-moll-Messe“ von Mozart und der Passionskantate „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ von Homilius erarbeitet das Vokalensemble in diesem Jahr das zweite große Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy, den „Paulus“. Hierin schildert der geniale Romantiker in eingängiger und eindrücklicher Musik die Wandlung des christenfeindlichen „Saulus“ zum bekehrten Anhänger Paulus, der dann als Missionar die ersten Christengemeinden im Mittelmeerraum bereist und unterstützt. Das 1836 in Düsseldorf uraufgeführte Werke verhalf Mendelssohn zu europäischem Ruhm. Ein Jahr später wurde es in Boston aufgeführt, es folgten weitere Darbietungen in London und Birmingham. 1838 wurde es in den meisten deutschen Städten gespielt, was für die enorme Breitenwirkung des Werkes spricht.
Gemeinsam mit der evangelischen Kantorei Wiesloch singt das Vokalensemble das Oratorium am Sonntag, 19.11., um 18 Uhr in der Christuskirche Oftersheim. Die Proben haben begonnen und finden dienstags von 20.30-22 Uhr im Melancthon-Haus, Kurfürstenstr. 17, statt. Erfahrene Sängerinnen und Sänger in den Stimmgruppen Sopran, Tenor und Bass werden noch gebraucht und sind herzlich willkommen! Auch hierfür werden die Noten zur Verfügung gestellt.

Weihnachtsoratorium – Kantate IV
Nach den Sommerferien beginnt dann zeitgleich mit den Mendelssohn-Proben die Einstudierung der 4. Kantate („Fallt mit Danken“) aus dem berühmten Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. In Fortführung dieser Reihe (die Kantaten 1-3 wurden in den letzten Jahren am 26.12. einzeln aufgeführt) wird diese Kantate den Gottesdienst am 26.12. um 11 Uhr in der Stadtkirche festlich bereichern. Die Liturgie hält hierbei Prälat Dr. Traugott Schächtele. Sängerinnen und Sänger, die die Kantate schon gesungen haben, können auch kurzfristiger ab Ende November dazustoßen.

Weitere Informationen erteilen Bezirkskantor Detlev Helmer (Tel. 06202-204905, Mail:) und Annette Schulle-Dietrich (06202-270436, annette@schulle-dietrich.de) oder sind über die Homepage der Kantorei zu erfahren: www.kantorei-schwetzingen.de

Allein auf Gottes Wort: Chormusik der Reformationszeit
Unter dem Titel „Allein auf Gottes Wort“ gibt der Projektchor „Cappella vocale“ des evangelischen Kirchenbezirkes Südliche Kurpfalz diese Woche ein Doppelkonzert zum Reformationsjubiläum in Schwetzingen und Wiesloch. Es erklingt Vokalmusik der um 1500 in Europa führenden frankoflämischen Komponistenschule und ihrer deutschen Schüler und Nachahmer, die sich wie etwa Thomas Stoltzer und Ludwig Senfl frühzeitig der Reformation öffneten.
 
Dabei wirkt das Solisten-Ensemble „Incanto“ (Doris Steffan-Wagner, Eva Braunstein, Martin Steffan und Hans Jochen Braunstein) mit, so dass einerseits im Wechsel und andererseits doppelchörig gesungen werden kann. Auf diese Weise werden im Programm weltliche Lieder – etwa das berühmte „Innsbruck, ich muss dich lassen“ von Heinrich Isaac – und ihre geistlichen Kontrafakturen (O Welt, ich muss dich lassen) sowie Psalmvertonungen in Latein, Französisch und Deutsch gegenübergestellt.
 
Neben Werken der evangelischen „Urkomponisten“ Johann Walter, Johann Hermann Schein, Michael Praetorius und von Martin Luther selbst sind als weitere Komponisten Hans Leo Hassler, Philibert Jambe de Fer, Claude Goudimel und Johann Sebastian Bach vertreten. Die Leitung haben die Kirchenmusikdirektoren Christian Schaefer und Detlev Helmer.
 
Das erste Konzert ist am
Freitag, 31. März um 20 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Schwetzingen,
das Folgekonzert am
Samstag, 1. April um 18 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Wiesloch.

Bei freiem Eintritt wird am Ausgang um eine Spende nach Selbsteinschätzung gebeten.

Konzert des Landesjugendchor Baden in der Stadtkirche Schwetzingen am 15.1.2017, 17 Uhr

Am Sonntag 15.1.2017 gibt die Landesjugendkantorei der badischen Landeskirche um 17 Uhr ein Konzert in der evangelischen Stadtkirche.

Die Kantorei Baden wurde 2014 als Auswahlchor für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren gegründet. Träger ist der Landesverband Ev. Kirchenchöre in Baden.

Im Projektjahr 2017 bilden 50 Jugendliche aus ganz Baden den Chor. Die Leitung haben die Kantoren Anne Langenbach (Weinheim), Rainer Marbach (Rheinfelden) und KMD Achim Plagge (Eberbach). Stimmbildner des Chores ist Dieter Schweigel. Der Chor trifft sich dreimal im Jahr zu einer Arbeitsphase, die jeweils mit einem Konzert abgeschlossen wird. Dazu kommen Auftritte bei landeskirchlichen Veranstaltungen wie dem Chorfest 2017 Anfang Juli in Heidelberg oder bei besonderen Gottesdiensten. Die Begeisterung für anspruchsvolle Chormusik, die Bereitschaft zu intensiver Probenarbeit und eine gute Gemeinschaft, die durch das gemeinsame Interesse am Singen entstanden ist, zeichnen die Landesjugendkantorei Baden aus.

Auf dem Programm stehen Werke von Barock bis Moderne, u.a. von Heinrich Schütz, William L. Webber, Maurice Bevan, Jake Runestad und Gospel-Arrangements von Christoph Georgii und M. Hogan. KMD Detlev Helmer ergänzt das Programm mit der „Dorischen“ Toccata von Johann Sebastian Bach und einem Scherzo von Marco Enrico Bossi für Orgel solo. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Benefiz-Orgelkonzert in der Stadtkirche Wiesloch
mit Kirchenmusikdirektor Carsten Klomp
Samstag 29. Januar 2017, 18.00 Uhr

Am Sonntag, 29. Januar 2017 um 18.00 findet in der evangelischen Stadtkirche Wiesloch ein Orgelkonzert statt. Zum Beginn des Jubiläumsjahres der Reformation erklingt dann die „Orgelmesse“ von Johann Sebastian Bach.
Hinter dem Begriff Orgelmesse verbirgt sich der sogenannte „Dritte Teil der Clavier-Übung“, eine große Sammlung von Choralbearbeitungen zu Liedern der Reformationszeit, die Johann Sebastian Bach im Jahr 1739 drucken ließ. Die vertonten Melodien umfassen sowohl die von Martin Luther verdeutschten Teile der Meßliturgie als auch Lieder zu Katechismusstücken wie Taufe, Abendmahl, Glaubensbekenntnis und Vaterunser. Diese Melodien vertont Bach in formal und klanglich mannigfacher Weise und stellt dadurch eine geradezu exemplarische Sammlung protestantischer Kirchenmusik zusammen.
Eine Auswahl aus diesem großen Zyklus wird am 29. Januar interpretiert durch KMD Carsten Klomp, Professor an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg, der in der Vergangenheit bereits mehrfach in Wiesloch zu hören war, zuletzt im Herbst 2015 mit Bachs Goldberg-Variationen. Der Abend findet als Benefizkonzert zugunsten des Hospiz Agape statt, dessen Arbeit der Kollektenerlös (ein fester Eintrittspreis wird nicht erhoben) in voller Höhe zugute kommt.

 

Tipp des Monats
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