Von Eppelheim bis St. Leon-Rot, von Altlußheim bis Baiertal – die geographische Ausdehnung des Kirchenbezirks wurde bei diesem Treffen gut abgebildet, auch Brühl, Wiesloch, Reilingen, Sandhausen und Leimen waren bei dem Treffen vertreten.
"Aus Kraftquellen schöpfen Tag für Tag" - unter diesem Titel trafen sich am 9. Mai 30 Kirchenälteste aus verschiedenen Gemeinden des Bezirks Südliche Kurpfalz im Martin-Luther-Haus in Reilingen.
Von Eppelheim bis St. Leon-Rot, von Altlußheim bis Baiertal – die geographische Ausdehnung des Kirchenbezirks wurde bei diesem Treffen gut abgebildet, auch Brühl, Wiesloch, Reilingen, Sandhausen und Leimen waren bei dem Treffen vertreten.
Dekanin Annemarie Steinebrunner lud nach einem Stehkaffee und einer kleinen Stärkung zu einer Morgenbesinnung ein, die schon auf das Thema des Tages einstimmte.
Die Leiterin der Evangelischen Erwachsenenbildung Rhein-Neckar-Süd, Christina Clotz-Blankenfeld, stellte mit den Anwesenden in lebenden Bildern die Alters- und Geschlechterstruktur der Anwesenden, die Gemeinden, die Amtszeiten, die Heimaten und die gefühlte
An- bzw. Entspannung im Ehrenamt dar, bevor sich alle in einer Meditation damit beschäftigen, was im Ehrenamt Kraft nimmt, und was Kraft gibt.
Dies vertieften die Teilnehmenden noch in Murmelgruppen.
Auf Karten schrieben die Teilnehmenden, was ihnen in ihrem Ehrenamt Kraft nimmt, und was ihnen Kraft gibt. Diese Karten wurden vorgelesen, dann legten die Ältesten ihre Karten in einem kleinen Ritual in der Mitte ab, wo Quelle und Licht die Fülle an Erfahrungen und Geschichten aufnahm.↵
In der Pause zeigten rege Gespräche an der Mitte, dass es viele gemeinsame Erfahrungen und ein großes Interesse aneinander gibt. Selbst in dieser Pause wurden weitere Karten geschrieben und in die Mitte gelegt.
Im zweiten Teil des Treffens versammelten sich die Teilnehmenden in fünf Gruppen.
Auf Plakaten waren Bilder und Texte zu einer möglichen Kraftquelle zu sehen, und die Ältesten entschieden sich für eins dieser Plakate.
Die Kraftquellen hatten die Namen: Rituale, Bewegung, Alleinsein, Kontakte, Aufbrüche.
Dazu waren passende Bibeltexte und Bilder abgedruckt, und die Anwesenden tauschten sich in Gruppen intensiv über damit verbundene Fragen aus. Es zeigte sich, dass es für die Meisten auch sehr wichtig war, zu erfahren, wie die Dinge denn in anderen Gemeinden laufen.
Der Blick über den eigenen Tellerrand, das Kennen lernen der „Kolleginnen und Kollegen“ aus anderen Gemeinden, der Erfahrungsaustausch über ganz konkrete Fragen des Gemeindelebens war mindestens ebenso wichtig wie die Frage, wie man zu einer guten Balance zwischen kräftezehrenden und kräftegebenden Aktivitäten kommt
In der Auswertung wurden dann auch Wunschthemen für weitere Treffen dieser Art deutlich, und Dekanin Steinebrunner und EEB-Leiterin Clotz-Blankenfeld nahmen diese Anregungen interessiert und dankbar auf und versprachen, weitere Treffen zu planen und anzubieten.
Am Ende begleiteten ein Lied und ein Zuspruch die Anwesenden in ihren weiteren Dienst.
Bericht und Bilder: Christina Clotz-Blankenfeld