Die Energiemission läuft....

Hinweise zum Klimaschutzkonzept der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Beteiligung der Kirchengemeinden der Südlichen Kurpfalz Elke Piechatzek, März 2017

Parco heißt das Maskottchen der "Energiemission" der Evangelischen Landeskirche in Baden...

Sie erinnert an das Klimaschutzkonzept der Landeskirche aus dem Jahr 2003.
  In ihren „Ökologischen Leitlinien“ hat die Evangelische Landeskirche in Baden Umwelt- und Klimaschutz als ihre Kernaufgaben festgeschrieben. Diese wurden im April 2003 durch die Landessynode, dem höchsten Entscheidungsgremium der Landeskirche, verabschiedet.
In ihrem Klimaschutzkonzept hat sich die badische Landeskirche das Ziel gesetzt, bis 2020 die CO2 –Emissionen um 40% zu senken. Bis 2050 sollen alle landeskirchlichen Gebäude die Energiewende vollzogen haben. Eine Senkung der CO2 –Emissionen um 23% wurde bereits erreicht.

Dazu gibt es verschiedene Instrumente

Der Grüne Gockel ist ein wirksames Instrument für Kirchen- und Pfarrgemeinden sowie kirchliche Einrichtungen, um dauerhaft die eigenen Umweltauswirkungen zu erfassen, zu bewerten und positiv zu verändern.

Werden Sie eine Kirchengemeinde mit umweltgerechtem Handeln!


In der Südlichen Kurpfalz gibt es folgende Gemeinden mit grünem Gockel:

  • Brühl
  • Sandhausen
  • Schwetzingen
  • Wiesloch Petrusgemeinde
  • und Wiesloch Schatthausen

Im Herbst 2014 wurde die Hauptphase des Projekts „Hydraulischer Abgleich und Heizungspumpen-Tausch“ begonnen. Im Vorjahr wurde bereits ein entsprechendes Pilotprojekt in den Kirchenbezirken Südliche Kurpfalz, Kraichgau und Neckargemünd-Eberbach durchgeführt. Die anfallenden Kosten werden aus zentralen Mitteln übernommen. Der Hydraulische Abgleich und Pumpentausch in Kindergärten und Kindertagesstätten der Landeskirche wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert.

An der Heizungsoptimierung nahmen teil:

  • Brühl
  • Hockenheim
  • Leimen
  • Neulußheim
  • Oftersheim
  • Sandhausen
  • Walldorf
  • und die Paulusgemeinde Wiesloch

Avanti - Zählerstände erfassen, Energieverbräuche überwachen und auswerten


AVANTI bietet einer Kirchengemeinde die Möglichkeit, Zählerstände regelmäßig aufzunehmen, die Energieverbräuche zu überwachen und auszuwerten. Im Laufe der Jahre können Sie so Ihre Energiekosten kontrollieren, „Energiefresser“ aufspüren und unnötige Verbräuche vermeiden.

Neben Strom-, Wärme- und Wasser-Verbräuchen können Grüner-Gockel-Gemeinden in AVANTI auch Papier-, Abfall-, Flächenverbrauchs- und Verkehrs-Werte erfassen.

Folgende Gemeinden nutzen diese Software bereits:

  • Altlußheim
  • Brühl
  • Leimen
  • Sandhausen
  • Schwetzingen
  • Wiesloch Baiertal
  • Wiesloch Petrus- und Paulusgemeinde
  • Wiesloch Schatthausen

.... und nun die Energiemission

Parco heißt das Maskottchen der "Energiemission" der Evangelischen Landeskirche in Baden...

      
Es fordert erneut alle Kirchengemeinden auf:

Kommen Sie mit auf Energiemission!
energie sparen - schöpfung bewahren

Mit diesem neuen Angebot lädt die Landeskirche dazu ein, das Thema Energie systematisch anzupacken. Die Energiemission umfasst Strom, Heizung und Warmwasser und ist auch mit nur ein oder zwei Ehrenamtlichen zu bewältigen. Es ist das erste Energiemanagementsystem in einer evangelischen Landeskirche.

Die Energiemission arbeitet mit System:

Energieverbräuche erfassen - bewerten - Energieprogramm erstellen - Validierung durch einen externen Gutachter.

Die Energiemission lohnt sich:

Die Landeskirche gewährt für die Umsetzung des Energieprogramms alle zwei Jahre einen Zuschuss in Höhe von max. 2000 Euro.
 
Die Energiemission senkt die Energiekosten:
Eine Kirchengemeinde reduziert ihren Verbrauch für Heizung, Strom und Warmwasser dauerhaft um mindestens 10% innerhalb von vier Jahren.

Die Kirchengemeinden mit "Energiemission" starten mit einem Klimaschutztag.

Mitarbeitende vom Büro für Umwelt und Energie der Landeskirche sowie ein Energieberater besuchen die Gemeinde vor Ort, analysieren die Struktur der Wärme- und Stromversorgung in den Gebäuden und stellen diese schematisch dar. Die Heizungsregelung wird überprüft und gegebenenfalls optimiert. Im Gepäck befinden sich Strom-Messgeräte, Thermografiekamera sowie verschiedene andere Messgeräte.
Der Zugang zu AVANTI wird eingerichtet.

Am Ende des Klimaschutztages steht der Gemeinde eine erste Maßnahmenliste und eine Vorlage für den Energiebericht zur Verfügung. Der Kirchengemeinderat berät im Anschluss, welche Maßnahmen ins Energieprogramm für die nächsten zwei Jahre aufgenommen werden sollen und beschließt diese.

 

So viele Möglichkeiten sich auf Energiemission neu zu begeben oder längst vorhandene Instrumente systematisch weiter zu entwickeln.


Man darf gespannt sein auf weitere Berichte und Entwicklungen... für unsere Umwelt zur Bewahrung der Schöpfung.

Die Servicestelle „Öko-fair-soziale Beschaffung in Kirche und Diakonie“ der evangelischen Landeskirche in Baden berät alle kirchlichen Einrichtungen innerhalb der EKIBA zu Fragen der öko-fair-sozialen Beschaffung.

Sehen Sie selbst nach den Möglichkeiten auf dem neuen Internetportal:
www.wir-kaufen-anders.de

Kontakt Büro für Umwelt und Energie (BUE) der Evangelischen Landeskirche in Baden

Homepage
Blumenstr.1-7
76133 Karlsruhe
0721-9175-840
bue [at] ekiba.de

BUE Newsletter 1_2017.pdf

 

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