Bericht über die Jugendsynode der Bezirksjugend Südlicher Kurpfalz am 18. März 2011 in Baiertal zum Jahr der Taufe von Eberhard Reinmuth, Bezirksjugendreferent
Seit 2002 tagt die Bezirksjugendsynode im Frühling und im Herbst und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Dieses in der badischen Landeskirche einzigartige Gremium setzt sich paritätisch aus Delegierten aus allen Kirchengemeinden und Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksjugend zusammen.
Die Bezirksjugendsynode soll eine Plattform der Begegnung, des Austauschs und der Gestaltung der Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden und im Kirchenbezirk darstellen und wird, auch weil immer ein interessantes Thema im Zentrum steht, gerne angenommen.
Fast alle Gemeinden sind vertreten, nur eine einzige kann seit einiger Zeit keine Delegierten senden. Ein Ziel der Synode ist das gegenseitige Kennenlernen, deshalb wandert sie durch die Gemeindehäuser des Kirchenbezirks. In Baiertal stellte Gastgeber Stefan Brinkmöller seine Heimatgemeinde vor und zeichnete ein eindrucksvolles Bild des Gemeindelebens.
Der Leitungskreis der Evangelischen Jugend hatte beschlossen, sich auf der Synode mit dem Thema auseinanderzusetzen, das im „Jahr der Taufe“ alle Landeskirchen der EKD beschäftigt.
Bezirksjugendpfarrer Stefan Scholpp machte an den Fingern einer Hand deutlich, was Taufe für ihn bedeutet. Die Zusagen nämlich, auf die sich alle getauften Christen verlassen können: Du bist Gottes geliebtes Kind, Gott segnet Dich, Gott wäscht die Sünden ab, Gott begeistert und Du bist nicht allein.
Der Austausch über das Gehörte fand im „World Cafe“ statt. Bei dieser ausgesprochen unterhaltsamen Methode wechseln die Besucher nach einer gewissen Zeit die Tische und die Gesprächsgruppen und schreiben ihre Eindrücke auf die Tischdecke. Leitungskreismitglied Simon Bierwald beschloss nach 22. 00 Uhr die Synode und kündigte die Herbstsynode an, bei der die Wahl zum Leitungskreis der Bezirksjugend nach drei Jähriger Amtszeit im Mittelpunkt stehen wird.